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„Die Welt befindet sich weiterhin in einem tief greifenden Wandel“ so Klaus Martini, CIO für Privatkunden bei der Deutschen Bank. Und das nicht nur auf Grund des viel diskutierten Klimawandels. Starke Preis- und Kursbewegungen haben Anleger und Investoren in den letzten Wochen und Monaten in Atem gehalten. Doch trotz der Immobilien- und Kreditkrise blieben die Aktienmärkte erstaunlich stabil. Neue Akteure bestimmen inzwischen das Marktgeschehen : asiatische Banken, Hedgefonds (alternative Anlage), Petrodollarinvestoren, der wirtschaftliche Aufstieg der „Emerging Markets“ (vor allem China – Analysten sprechen auch für 2008 von einem Wachstum im zweistelligen Bereich). Dementsprechend dürfte auch in 2008 und darüber hinaus die Weltwirtschaft sich einer guten Gesundheit erfreuen. Die amerikanische Immobilien- und Kreditkrise ist noch nicht vorbei und die Angst vor einer drohenden „Rezession“ in den USA ist nicht gebannt. Die Immobilienpreise fallen weiter und schlechte Nachrichten aus dem Konsumsektor sorgen für Unsicherheit (schlechtes Weihnachtsgeschäft für den Einzelhandel in den USA). Der ISM-Index (Institute for Supply Management – dieser Index misst das Vertrauen in die Industrie) wurde im Dezember mit 47,7 Punkten veröffentlicht, sein niedrigster Stand seit 5 Jahren. Dies bedeutet eine deutliche Verringerung der Bestellungen. Beim letzten Rückgang des Indexes über einen längeren Zeitraum, befand sich die amerikanische Wirtschaft danach in einer Rezession. Nichtsdestotrotz befindet sich die amerikanische Industrie in einer allgemein guten Verfassung und Zinssenkung sowie Exportwachstum müssten zu einer Stabilisierung der Konjunktur führen. Und in einem Wahljahr (Präsidentenwahl in 2008) hat es noch selten ein schlechtes Börsenjahr gegeben (nur in 2000). Das erhöhte Inflationsrisiko (geschätzte 4% in den USA und 3% im Euroland), hauptsächlich verursacht durch die gestiegenen Rohstoffpreise, beunruhigt momentan die Notenbanken. Vor allem die amerikanische Zentralbank steht vor einem Dilemma : sie verringerte den Leitzinssatz kürzlich zur Unterstützung des Marktes in der Immobilien- und Kreditkrise, müsste aber das Gegenteil tun, um die Inflation zu bekämpfen. Generell bleibt die Politik der Notenbanken uneinheitlich. Es könnte in den USA zu weiteren Zinssenkungen kommen, um ein Abkühlen der Konjunktur zu verhindern, wogegen die Europäische Zentralbank den Leitzins vorerst unverändert lassen dürfte. Der US-Dollar dürfte kurzfristig schwach bleiben, könnte sich mittelfristig aber stabilisieren und aufgewertet werden, falls es zu einer strukturellen Konjunkturverbesserung in den USA kommt. Die Rohstoffe befinden sich weiterhin im Aufwind : Gold hat ein neues „Allzeithoch“ erreicht und wird auch weiterhin positiv bewertet. Dies ist auf die steigende Nachfrage in China und Indien sowie auf die unbeständigen Märkte als Folge der Immobilien- und Kreditkrise zurück zu führen. Der Anleger schätzt den hohen Sicherheitsfaktor. Der Ölpreis hat zum ersten Mal die psychologisch wichtige Marke von 100 $ pro Baril erreicht, unter anderem bedingt durch geopolitische Unruhen und die Dollarschwäche. Dieser Ölpreis weckt logischerweise das Interesse an alternativen Energien und verursacht eine erhöhte Nachfrage von Getreide, Mais und Soja, aus denen Bioethanol und Biodiesel gewonnen werden – weitere Gründe der Preissteigerung dieser „Soft Commodities“ sind die neuen Ausfuhrzölle auf Getreide, Reis und Soja durch China (Russland für Getreide) und schlechte Ernten in Australien und Frankreich. Des Weiteren sind die aktuellen Lagerbestände sehr niedrig und die Marktsituation ist sehr gespannt. 2008 wird sich die Verteuerung der Rohstoffe, und vor allem der „Agrarrohstoffe“, nahtlos fortsetzen. Was die Aktienmärkte betrifft, dürfte die erste Jahreshälfte durch eine hohe Volatilität gekennzeichnet sein. Unsere Anlagetipps : - Rohstoffe aller Art (weiterhin hohe Nachfrage für Gold), vor allem Agrarrohstoffe (Weizen, Mais, Sojabohnen etc.) - erneuerbare Energien; - Banksektor für die etwas risikofreudigeren Anleger - Hedgefonds – aufgrund der günstigen Diversifikationseigenschaften alternativer Investments - Luxus- und Reisen; - Transport- und Infrastrukturarbeiten – alternative Transportmittel - Emerging Markets Lateinamerika, Asien und die neuen europäischen Staaten; - Immobilien- und Infrastrukturfonds in den neuen Wirtschaftsaufschwungländern, um nur einige zu nennen. - Biotechnologie- und Pharmawerte (Altern der Gesellschaft); Lassen Sie uns gemeinsam die für Sie passende Anlagestrategie ausarbeiten. Überzeugen Sie sich von unserer professionellen Beratung. Wir erinnern Sie auch an die Vorteile einer Versicherungsanlage mit offener Architektur.
Die EU-Zinsbesteuerungsdirektive sieht ab dem 1.7. 2008 eine Erhöhung der Wohnstaaterhebung auf 20% vor. „Nicht-Ansässige“, die in Luxemburg, Belgien oder Österreich in die betroffenen Bankprodukte investieren, werden besteuert. Hier wird die Attraktivität des Versicherungsvertrages weiter gesteigert, da diese Struktur keiner Quellensteuer oder Wohnstaaterhebung unterliegt (Es gelten die Steuerregeln des Wohnsitzlandes des Unterzeichners). Nicht-Ansässige zahlen keine 1,1% Steuer auf Versicherungsverträge. Ihre Vermögensberater der European Finance Group
Dirk Verheggen
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