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Die Welt verändert sich… und das ist gut so. - (Juli 2007)


Brasilien / pixelio.de

Vor einigen Jahren waren nur Europa und die Vereinigten Staaten große Wirtschaftsmächte, die Märkte signifikant beeinflussen konnten.
Innerhalb einiger weniger Jahre nun hat eine Umverteilung der Kräfte stattgefunden. Länder, die vor kurzem noch sehr unsicher waren sind mittlerweile zu festen Größen avanciert, mit denen die übrigen Mächte in Zukunft rechnen müssen.
Die EU hat gerade Brasilien als „Global Player“ anerkannt (andere strategische Partnerschaften wurden schon mit China, Russland und Indien geschlossen).
 
An den Börsen geschieht das gleiche Phänomen und das ist gut so. Die Weltwirtschaft basiert nun auf mehreren stabilen Füssen und wächst auch dann, wenn eine der beiden ehemalig einzigen Mächte schwächelt.
Die amerikanische Situation (vor allem der Immobilien- und Finanzmarkt) ist nicht berauschend, in Europa jedoch ist Wachstum vorhanden. Wir hätten also logischerweise eine durchwachsene Börsenzeit erleben müssen, aber dem war nicht so, da einige nicht zu unterschätzende Akteure auf den Markt gekommen sind und zu einer global positiven Performance beigetragen haben.
Unsere Portfolios betreffend, hatten wir im Mai oder Juni 2007 eine leichte Korrektur der Märkte (ausgelöst durch Gewinnmitnahmen der Investoren) erwartet. Diese ist aber bis heute nicht geschehen, obwohl wir eine erhöhte Volatilität feststellen (ohne nennenswerte Baissetendenz).
 
Wir haben trotzdem unsere Portfolios umgeschichtet, d.h., wir haben mehr alternative Fonds (diese profitieren von einer erhöhten Volatilität, sind nicht stark börsengebunden und haben eine Rendite von 10% innerhalb der letzten 3 Monate erbracht) eingebaut und haben Pensionsfonds (viel stabiler), den Devisenfonds Barclays ICI (7,04% auf 3 Monate) und den Tep Fund (lineare Rendite von 1,63% auf 3 Monate) hinzugenommen.
Im Anleihenbereich bleiben wir vorsichtig wegen weiter steigenden Zinsen. Wir bevorzugen hier Fondsverwalter, die sich gut auf die Marktentwicklungen eingestellt haben wie z.b. Petercam Bond Higher Yield mit einer Rendite von 3,94% seit Anfang des Jahres.
Europa fürchtet weiter steigenden Inflationsdruck. Die kurzfristigen Zinsen dürften hier in diesem Jahr mindestens noch einmal um 0,25% steigen, wenn nicht sogar um 0,50%. Deutschland ist voll auf Wachstumskurs und Frankreich dürfte folgen.
 
Der Rohölpreis steigt weiter auf Grund der starken Nachfrage. Dies dürfte auch in den nächsten Monaten der Fall sein (die OPEP erhöht ihre Produktion nicht, Spannungen im Nahen Osten, die bevorstehende Zeit der Stürme im Atlantik und die Vorkommnisse in Nigeria).
Der EURO steigt weiter im Verhältnis zum USD, sodass wir nicht zu sehr unter der Rohstoffpreissteigerung leiden.
 
Wie Sie feststellen können verfolgen wir das weltweite Wirtschafts- und Börsengeschehen.
Es ist uns gelungen eine Durchschnittsperformance von 7% (nach Kosten) in unseren Portfolios seit Anfang 2007 zu erwirtschaften.
 
Unser Ziel ist nicht unsere Kunden ein maximales Risiko zwecks Erreichen einer maximalen Rendite eingehen zu lassen, sondern eine interessante und konstante Wertsteigerung zu erreichen, egal bei welcher Marktentwicklung.
 
Yves Cornet,
Vermögensberater der European-Finance-Group
Manfred Gehlen,
Jurist, Finanz- und Steuerlizenziat / Vorsitzender der European-Finance-Group

Im Juli 2007


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